Tschengelser Hochwand - Ortler

Ausgangspunkt unserer Tour war der Parkplatz gegenüber dem Hotel Post ins Sulden 1860m.



Mit von der Partie waren auch unsere Freunde Maria und Leopold aus Wien.




Als alle eingetroffen waren gings los ...


hoch zum Hotel Marlet, hinauf zum Steig Nr.5, der uns zunächst links des Zaybaches durch das Zaytal hoch
zur Düsseldorfer Hütte (2721m) führt. Gehzeit ca. 2 Stunden.



Vorbei an schönen Alpenpflanzen ...



soweit das Auge reicht.



Die Düsseldorfer Hütte liegt für mich an einem wunderschönen Fleckchen Erde.



Bei der Hütte angekommen, mal kurze Zeit Rast für eine kleine Stärkung.



Dann gehts weiter, hinter der Hütte (nördlich), immer der der Markierung zur Tschengelser Hochwand folgend
flach über teils blockiges Moränengelände ca. 30 Min. taleinwärts.



Wir folgen dem Steig ...



bis auf etwa 2900m (rechts, auf 2886m befindet sich ein kleiner See).
Links über Geröll steiler hoch bis am
Fuße des Felsgrates, der direkt nach Norden zum Gipfel führt.



Hier liegt das ganze Jahr über Schnee.



Hier, auf ca. 3000 Metern trennen sich die Wege.

Der Normalweg führt links über die Geröllrinne zur deutlich erkennbaren Scharte am SW Grat hoch und
über diesen zum Gipfel.




Der neue Klettersteig direkt über die Südflanke. Der Einstieg liegt etwas tiefer als der "Otto-Erich" Dieser
sehr lohnende, doch schwierige Klettersteig wurde im Jahr 2002 neu errichtet und führt über schöne, luftige
Felspassagen zum Gipfel. Achtung: Nur mit Klettersteigausrüstung begehbar! Diesen Weg wählen Alex,
Bianca, Isa und Georg.




Der sogenannte  "Otto-Erich" (alter) Klettersteig zieht direkt über den markanten Felsgrat hoch.
Der mit Leitern und Drahtseilen versehene Steig ist steil und erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit.
Er ist aber um einiges leichter als der neue Klettersteig. Maria und ich nehmen diesen Steig.




Am Südwestgrat führen  die zwei Routen wieder zusammen und man folgt dem weniger schwierigen Grat zum
Gipfel. Kletterausrüstung empfohlen.



Und nun gehts los, den gelben Markierungen folgend ...


von Doris, Andreas und Leopold am Normalweg mit der Kamera begleitet ...



kraxeln wir die Wände hoch.



Der "Otto-Erich (alte) Klettersteig" ist zwar in den heiklen Stellen gesichert, sollte aber nur von Geübten und
nur im Aufstieg verwendet werden.



Maria macht es sichtlich Spaß zwischen den Felsen herum zu kraxeln und Hut ab,
es ist erst ihr zweiter Klettersteig.



Geschickt nimmt sie den Weg zwischen den Felsblöcken hindurch ...


Während ich den Ausblick Richtung Ortler genieße.


Der Ausblick ist einfach ein Traum.


Der gesicherte Weg führt bis auf eine Höhe von 3.200m, und von dort weiter über den Berggrat
entlang zum Gipfel.



Der Gipfel ist nun in Sicht.


Noch ein paar Schritte und der der Gipfelsieg ist unser ...



Wir haben es geschafft und die Freud ist groß. Wir stehen auf 3373m.



Auch die schwere Klettersteigroute wurde bezwungen und auch hier war die Freude groß.



Frauenpower und Gipfelglück.



Isa und Bianca genießen auch den Gipfelsieg.


Ein Ausblick vom Feinsten.



Hier kann man Berge erleben und fühlen.



Das Ortlergebiet ist einfach ein Märchen.



Nun gehts zusammen den Berg wieder hinunter.



Felsblöcken entlang ...


in
kleinen Schritten ...


zwischen den Felsen ...


für manchen eine Herausforderung ...



Maria genießt es immer noch ...



und Leopold überwindet seine "Ängste" und hält sich tapfer.



Beim Ausgangspunkt wo sich unsere Wege trennten, diesmal gemeinsam.


Ein Fußbad nach dieser Tour vom Feinsten aber brrrrrrrrrrrrrr kalt.


Die Düsseldorfer Hütte liegt vor uns uns wartet schon.



Geschafft. Die Hütte ist nah.



Alex und Bianca und im Hintergrund der Ortler.



Der Kaiserschmarren schmeckt noch besser als er aussieht und den haben wir uns verdient.


Auch das Bier haben sich die Jungs verdient.




Leopold führt sein Schnapsl zwecks Tarnen und Täuschen in der Mineralflasche mit, damit ihm sein
edles Tröpfer keiner wegschnappt.


Gut gestärkt gehts das Tal mit den schönen Almböden wieder hinunter nach Sulden.



Den Wasserfall entlang Andreas und Doris.


Müde, aber glücklich warte ich und genieße einfach den Ausblick.



Nicht mehr weit zum Auto ...



und wir kommen wieder.