Wolfsklamm - St.Georgenberg - Tirol
Karwendel


Ausgangspunkt unserer Tour ist das Ortsende von Stans bei Schwaz. Von dort geht ein Waldweg
in nördlicher Richtung - immer am Stanserbach entlang. Die Wanderung durch die Wolfsklamm in Stans ist ein
wildromantisches Erlebnis für die ganze Familie.

 



Im Jahre 1901 wurde der erste Steg in der Wolfsklamm gebaut, 1956 wurde dann der gut begehbare Steig
angelegt. Schon seit damals wandern Alt und Jung über Steige und Stufen zwischen tosenden Wasserfällen
und Felswänden den Steig entlang.



Beim Blick nach unten sieht man gut wie sich der Steig unter den Felswänden dahinschlängelt.


354 Stufen müssen überwunden werden bis man zur Sperrmauer gelangt.



Bäume und Geröllmassen werden vom tosenden Bach ins Tal gebracht.



Reißende Wassermassen, das Tosen des Stanser Baches und schwankende Brücken lassen eine
Wanderung durch die schönste Tiroler Klamm zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Sie wird auch als
Perle bezeichnet.



Im Sommer, an heißen Tagen ist es in der Klamm schön kühl.


Ausgewaschenes Gestein ist dort keine Seltenheit.



Ob die Klamm ihren Namen von den dort streunenden Wölfen hat, ist nicht sicher. Eigentlich könnte sie auch
„Bärenklamm“ heißen, da in dieser Gegend auch der letzte Bär von Nordtirol geschossen wurde.



Wenn man am Ende der Klamm zur 12 Meter hohen Sperrmauer kommt, wird einem klar, welche Wasser- und
Geröllmassen aus dem Karwendel herunter poltern können.




Im Anschluss an die Wolfsklamm geht es entlang des Stallenbaches am Pilgerweg zum Wallfahrtsort
St.Georgenberg
weiter. Hier befinden wir uns bereits im Naturschutzgebiet Alpenpark Karwendel.


Auch auf dem Kreuzweg nach Maria Tax kann man Georgenberg erreichen und es ist auch
im Herbst eine wunderschöne Wanderung.


Ein Ausblick zum Kellerjoch.



Das Kloster St. Georgenberg entstand aus einer Einsiedelei, die bereits im Jahr 950 das erste Mal schriftlich
erwähnt wird. Also v
or mehr als tausend Jahren errichtete Rathold von Aibling nahe des heutigen
Georgenberges die erste Klosterzelle. 1138 wird die Gemeinschaft zur Benediktinerabtei erhoben.
Bis heute ist der Georgenbergeiner der bedeutendsten Wallfahrtsort Österreichs.



Um nach Georgenberg zu kommen muss man die "Hohe Brücke" passieren. Sie ist  denkmalgeschützt und
ein Steinbogen aus dem Jahre 1497. Der STeinbogen trug einst die älteste Brücke Tirols.