Die Preiselbeere wird auch Kronsbeere, Riffelbeere oder Granten genannt und ist eine Pflanze aus der Gattung der Heidelbeeren.

Die Preiselbeere ist in der Küche sehr beliebt und geschätzt, vorallem als Beilage zu Süßspeisen und Wildgerichten. Durch den hohen Anteil an Fruchtsäuren wie z.B. Benzoe-, Ascorbin- und Salicylsäure ist der Geschmack eher herbsauer und deshalb wird die Preiselbeere selten roh gegessen. Die Früchte enthalten neben dem Vitamicn C auch die Vitamine B1, B2, B3 und Beta-Carotin (Vitamin A) und Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat. Die Antibiotika - ähnlichen Eigenschaften der Preiselbeere entfalten sich in den Schleimhäuten des Körpers wie Mund- und Zahnfleisch und greifen die Bakterien, die zur Bildung  von Zahnplaques beitragen, an.

Saft - Hildegard von Bingen empfahl die Waldfrüchte bereits im 12. Jahrhundert gegen Erkrankungen von Darm und Blase. Die Indianer wuschen Wunden mit Preiselbeersaft aus. Der Preiselbeersaft hat eine fiebersenkende Wirkung und hilft gegen Harnwegsinfektionen.

Tee aus Blättern - gegen Harnwegsinfektionen, 2 Teel. der getrockneten Blätter mit einer Tasse heißen Wasser überbrühen, 5 Min. ziehen lassen, abseihen und trinken.

Kompott - 2,5kg Preiselbeeren, 1,5kg brauner Kandis bei mäßiger Hitze erwärmen, hin und wieder durchrühren bis der Kandis gelöst ist, dann einmal gut durchkochen lassen, in vorbereitete Gläser füllen und verschließen. Preiselbeeren haben eine gute Haltbarkeit.