Die Malve gehört zur Familie der Malvengewächse und wird auch Hasenpappel, Hanfpappel oder Joahnisspappel genannt.

Sie zählt zu den ältesten und bekanntesten Nutzpflanzen und war bereits in der Antike als Gemüse - und Heilpflanze sehr geschätzt. Ihre Inhaltsstoffe sind
vorwiegend Schleim - und  Gerbstoffe
Flavonolglykoside und Malvin.  Karl der Große förderte schon den Anbau der Malve da sie auch als Heilmittel sehr wirksam war. Schon vor 2000 Jahren empfahl der Römer Plinius tägl. 1 Schluck Malvensaft. Die Malven sind auf Grund ihres hohen Schleimgehaltes ein gutes Mittel bei Erkrankungen der Atmungsorgane und
werden auch in der Kinderheilkunde verwendet. Wie alle Schleimstoff - Arzneimittel oder Nahrungsmittel kann die Aufnahme anderer Arzneimittel vermindert werden, daher ist es ratsam einen Abstand einer Stunde verstreichen zu lassen zwischen der Einnahme von Malventee und anderen Arzneimitteln.

Tee - 3 TL Blätter - mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen - nach max. 15 Min. abseihen. Wirkt reizmildernd bei Erkältungen (speziell bei trockenem Reizhusten)
Bronchitis, Schleimhautreizungen im Rachen- & Mundraum, unterstützend bei Angina & Heiserkeit, Durchfall, Blasenentzündung und Entzündungen im Magen - Darm Bereich. Als Umschlag macht es müde Augen wieder munter.

Kaltansatz
3 TL Blätter - mit 1/4 l Wasser (Zimmertemperatur) ansetzen - nach 3 Std. (gelegentlich aufrühren) abseihen. Tägl. mehrere Tassen schluckweise trinken.
Stärkt die Abwehr.

Blütenwein
- in 1l Weißwein (Zimmertemperatur) ca 70 große Blüten ansetzen und 14 Tage ziehen lassen, dann abseihen und tägl 2-3 EL zu sich nehmen. Zur Beruhigung von Entzündungen der Verdauungswege.