Das Lungenkraut wird auch Hänsel und Gretel, Lungenwurz, Bachkraut,  Schwesternkraut oder blaue Schlüsselblume genannt und gehört zur Familie der Borretschgewächse.

Der Name "Lungenkraut" weist auf die Wirkung auf die Lunge hin. Paracelsus (1493 - 1541) schätzte das Lungenkraut und machte auf seine günstigen Wirkungen auf die Atemwege aufmerksam. Es gibt verschiedene Arten des Krautes und in der Volksheilkunde werden alle verwendet. Die Inhaltsstoffe des Lungenkrautes sind Saponine, Gerbstoffe, Schleim, wasserlösliche und wasserunlösliche Kieselsäure, Allantoin, Eisen, Phoshor, Mangan, Zucker und Kupfer. Das gefleckte Lungenkraut hat dieselbe Heilwirkung wie das gewöhnliche Lungenkraut wird jedoch in der Schulmedizin gar nicht verwendet.
In der Volksheilkunde, wird es in erster Linie bei allen Katarrhen der Luftwege, bei Husten, bei Grippe, Lungenentzündung und Halsentzündungen sowie bei Durchfall und Blasenentzündugen angewandt.

Tee - 1 Teelöffel Kraut mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und 10 Min. ziehen lassen, mit Zugabe von Honig kann die Wirkung verstärkt werden.

Pulver -  das Kraut zu Pulver zerstoßen und mit einem Glas lauwarmer Milch trinken. Ebenso kann man das Pulver auf Wundränder und Entzündungen auftragen.

Wurzel und Blätter - einen Absud bereiten und Auflagen für die Wundheilung zubereiten. Bei Akne und Pickeln als Gesichtspackung mit einem durchtränkten Leinenlappen auflegen