Der Bärlauch gehört zur Gattung Allium und ist verwandt mit Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel und wird auch Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Gorinsel, Ramseren oder wilder Knoblauch genannt.

Die Volksmedizin schreibt der Pflanze positive Wirkung bei Arteriosklerose, Bluthochdruck und Verdaunungsstörungen zu. Wenn der Bärlauch bereits aufgeblüht ist, gelten die Blätter als nicht mehr heilsam, wohl aber die Blüten. Bereits die Römer kannten den Bärlauch schon und nannten ihn "Herba salutaris" was Heilkraut bedeutet und sie schätzten ihn als blutreinigendes Mittel. Die Ihnahltsstoffe sind ätherische Öle, Allicin, Vitamine, ca. 8mg Schwefel. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem stark giftigem Maiglöckchen und den Herbstzeitlosen! Es ist daher ratsam die "Geruchsprobe" zu machen denn das Kraut riecht stark nach Knoblauch. Überwiegend wird Bärlauch als Gewürz verwendet. Bärlauch soll auch Quecksilber ausleiten und wird daher zur Blutreinigung verwendet. Bärlauchöl schmeckt gut zu Salaten.

Geist - kleingeschnittene Blätter werden in eine Flasche gefüllt und mit 38% Korn übergossen und 14 Tage in die Sonne gestellt. Täglich viermal je 10 - 15 Tropfen in etwas Wasser einnehmen. Bärlauchgeist soll sich hervorragend vorbeugend gegen Arterienverkalkung und schlechtes Gedächtnis eignen. Im Frühjahr eignet er sich besonders gut zum Entschlacken.

Öl - 50g Bärlauchblätter werden gewaschen und  getrocknet, den Bärlauch dann in Flaschen füllen und mit Olivenöl aufgießen so dass die Blätter mit Öl bedeckt sind, gut verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 2 Wochen stehen lassen. Schmeckt ausgezeichnet zu frischen Salaten.

Butter - 300g Bärlauch, 2 Essl. Olivenöl, Knoblauch und Kräutersalz mit einem Stabmixer zu einem groben Püree mixen, dann mit 300g Butter verkneten.